>> Kleines Tanzlexikon

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A

 

 

 

ADTV

Allgemeiner deutscher Tanzlehrerverband. Der ADTV ist der Dachverband der Tanzschulen in der Bundesrepublik Deutschland. Rund 800 Tanzschulen und 2100 Tanzlehrer gehören diesem an. Der Dachverband gliedert sich in 7 Regionalverbände, welche teilweise mehrere Bundesländer umfassen. Mehr Informationen finden Sie unter www.adtv.de.

 

Allemande

Ursprünglich war die Allemande ein figurenreicher, deutscher Reigentanz. Um 1580 entstand daraus ein höfischer Schreittanz und im 18. Jahrhundert ein walzerähnlicher Tanz, der allerdings nicht mehr mit der früheren Form identisch ist.

 

Amateur

Siehe Tanzsportler

 

Anglaise

Die Anglaise war ein englischer Volkstanz, welcher sich Ende des 18. / Anfang des 19. Jahrhunderts zu einem beliebten Gesellschaftstanz mit einem gewalztem Schlussteil entwickelte.

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B

 

Ballett

Das Ballett in seiner ursprünglichen Form entwickelte sich im 15. und 16. Jahrhundert aus den an italienischen und französischen Fürstenhöfen aufgeführten Schauspielen. Zu dieser Zeit durften nur Männer Ballett tanzen. 1661 gründete Ludwig XIV. in Paris die sogenannte „Academie royale de la danse“. Dadurch erfuhr das Ballett eine enorme Weiterentwicklung und wurde zum Bühnenstück, welches darauf hin zunehmend von Berufstänzern aufgeführt wird. Ab 1681 durften dann auch Frauen offiziell tanzen. Die Tanztechniken, Schritte und Positionen seiner Zeit beschrieb Raoul Feuillet um 1700 in seinem Buch „Chorégraphie“. Die Zeit des romantischen Balletts begann mit der Uraufführung von La Sylphide 1832. in der Folgezeit durchlief das Ballett eine Reihe von dramatischen Veränderungen. Sowohl die Themen der Ballettproduktionen als auch die Kostüme und der Tanz selbst wurden verändert. Der Spitzentanz wurde erfunden und die Kostüme wurden so verändert, dass die Fuß- und Beinarbeit für die Zuschauer sichtbar wurde. Als erste Meisterin des Spitzentanzes gilt Maria Taglioni. Eine Blütezeit erlebte das Ballett in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Russland. Unter der Leitung von Marius Petipa entstanden klassische Meisterwerke wie Schwanensee, Dornröschen und Der Nussknacker zur Musik Pjotr Iljitsch Tschaikowskis. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts setzte in Westeuropa und Nordamerika eine Renaissance des Balletts ein. Unter anderem ausgelöst durch die Gründung des Ballets Russes, 1909, durch Sergei Diaghilev. Das Ballett des 20. Jahrhunderts war vor allem durch Künstler geprägt, die nach der Gründung der Sowjetunion ins westliche Exil gingen. Dazu gehören Michail Fokin, Wazlaw Fomitsch Nischinski und George Balanchine.

 

Bauchtanz

Siehe Orientalischer Tanz

 

Beat

1. Bezeichnung für einen Taktschlag
2. Überbegriff für eine Vielzahl an zwei- oder viertaktigen Modetänze mit sehr einfachen Schrittelementen und oftmals eintöniger Rhythmik. Entstanden aus der gleichnamigen Musikrichtung.

 

Bolero

Der Bolero ist ein sehr lebhafter, spanischer Tanz im 4/4-Takt mit Kastagnettenbegleitung

 

Bossa Nova

Ein englischer Modetanz, welcher Anfang der 60er Jahre aus mexikanischer Folklore entwickelt wurde. Unter anderem enthält die Choreographie Twistfiguren.

 

Boston

Ein nach der gleichnamigen Stadt benannter amerikanischer, langsamer Walzer.

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C

 

Charleston

Beliebter amerikanischer Modetanz aus den 20er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Ursprünglich ein Volkstanz der nordamerikanischen schwarzen Hafenarbeiter.

 

ChaChaCha

Der ChaChaCha ist eine künstliche Tanzschöpfung und wurde 1953 von dem kubanischen Musiker Enrique Jorrín erstmals vorgestellt. Das Palladium in New York gilt als die Geburtsstätte dieses Tanzes.
Der Name des Tanzes ist eine Lautmalerei, da das „ChaChaCha“ in der Musik - das Geräusch der geschüttelten Maracas (Rasseln) als Triole enthalten ist und mit drei Schritten getanzt wird. Er ist hauptsächlich aus Einflüssen des Mambos entstanden, welcher wiederum als Vorfahren die kubanischen Tänze Son und Danzón hat. Ursprünglich wurde der Tanz auch als „Mambo - ChaChaCha“ oder „Triple Mambo“ bezeichnet. Der ChaChaCha ist der jüngste der lateinamerikanischen Tänze und wurde erst 1957 erstmals in Europa vorgestellt und wurde gleich einer der beliebtesten Modetänze. Seit 1962 wird er bei Turnieren getanzt und seit 1963 ist er im Welttanzprogramm enthalten. Später wurden auch zahlreichen Variationen des „ChaChaCha“, z.B. Party-ChaCha oder Cowboy ChaCha entwickelt, welche teilweise auch ohne Partner tanzbar waren. Heute gilt er auf Grund des moderaten Tempos und der fehlenden fortlaufenden Drehungen bei Paaren aller Alterstufen immer noch als der beliebteste Tanz im Repertoire der lateinamerikanischen Tänze.  Der „ChaChaCha“ ist für alle Arten von Tanzveranstaltungen ein sehr nützlicher Gesellschaftstanz, da er sich auch zu vielen modernen Musikstücken der Popmusik gut tanzen lässt.

 

Csárdás

Seit dem 19. Jahrhundert der ungarische Nationaltanz. Viele der enthaltenen Elemente (zB die scharfe Rhythmik) sind jedoch bereits aus früheren Tanzvariationen bei der ungarischen Landbevölkerung bekannt.

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D

 

Dance4Fans

Tanzen hat nicht nur mit Gesellschaftstanz (Wiener Walzer, Fox oder ChaCha) zu tun, sondern auch mit modernen Stilrichtungen wie HipHop, Breakdance, Jazz und Funky Moves. Deshalb wurde im Herbst 1997 vom ADTV das "Dance 4 Fans – Produkt" aus der Taufe gehoben. Organisatorisch handelt es sich um einen Club, in dem die einzelnen Tanzschulen Mitglieder werden. Gerade durch populäre Musiksender wie MTV oder VIVA erhält man Einblick in die neuesten Videoclips und Trends der Popstars. Viele möchten sich nicht nur so kleiden wie die Stars, sondern auch die Moves und Danceactions der Videos nachahmen. Die Nachfrage nach Kursen in den ADTV-Tanzschulen ist riesig, und einmalig in Europa. Wegen des großen Erfolges wollen Tanzlehrerverbände aus dem benachbarten Ausland das D4F-Projekt übernehmen. Bereits jetzt werden Tanzlehrer in Österreich und Belgien im Rahmen von Workshops ausgebildet, bald kommen noch andere Länder dazu. Alle Tanzschulen, die Dance 4 Fans anbieten, sind in unserem Tanzschulverzeichnis zu finden. Mehr Infos findest du unter www.dance4fans.de oder www.dance4fans.at.

 

Discofox

Um 1973 ging der Discofox aus dem Foxtrott hervor, als frei improvisierende Discotänzer in Europa zur Tanzhaltung zurückkehrten und den klassischen Foxtrott um Elemente aus Swing, Boogie und  „Two Step“ bereicherten. Parallel dazu entwickelten sich in den USA die Tänze Hustle, „Disco Hustle“ und „Latin Hustle“, welche dem Discofox sehr ähnlich waren. Mit der Zeit wurden immer mehr Elemente aus anderen Tänzen wie Rock ’n’ Roll, Boogie, Swing, Mambo, Salsa und Cha Cha Cha in den Discofox integriert wurden.  In einigen Regionen (z.B. der Schweiz) entstand daraufhin der Begriff „Disco Swing“. Der Discofox wurde 1979 in das Welttanzprogramm aufgenommen wurde. Erste Turniere wurden Ende der 80er Jahre in der Schweiz ausgetragen. 1992 fand die erste Discofox Weltmeisterschaft in Basel statt, organisiert wurde diese von der International Dance Organization (IDO). Erst acht Jahre darauf folgte die zweite in Miami, seither werden Europa- und Weltmeisterschaften jährlich durchgeführt. Speziell in Tanzschulen in Deutschland, Italien und der Schweiz herrscht immer noch ein wahrer Discofox Boom. Auch in Österreich steigt die Nachfrage nach diesem spannenden und vor allem einfach zu erlernenden Tanz.

 

 

 

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E

 

Ecossaise

Die Ecossaise ist der älteste schottische Volkstanz und ist im im 3/2 oder auch 3/4-Takt geschrieben. Die musikalische Begleitung erfolgte mit dem Dudelsack. Um 1600 war die Ecossaise in Hofgesellschaften einer der getanzten Kontratänzen und wurde um 1700 in Frankreich mit aufgenommen unter dem Sammelnamen Anglaise. Der Tanz war besonders Ende des 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Frankreich und England populär und wurde meist im 2/4-Takt notiert. Beispiele für Klavier wurden unter anderem von Beethoven, Schubert und Chopin komponiert.

 

English Waltz

Der English Waltz wurde um 1920 in England choreografiert, da es nach dem 1. Weltkrieg verpönt war, den deutsch-österreichischen Walzer zu Tanzen. Dieser hat seine Wurzeln im Boston und Wiener Walzer und ist eigentlich der direkte Vorläufer des Langsamen Walzers. Auch heute immer noch die internationale Bezeichnung für den Langsamern Walzer.

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F

 

Fandango

Spanischer Nationaltanz im 3/4 oder 3/8 Takt. Entstanden ist dieser Tanz aus der afrikanischen Chica und gilt als einer der Vorläufer zur Rumba.

 

Foxtrott

Um 1910 wurde dieser aus den USA stammender Gesellschaftstanz bekannt. Musikalisch ist der Foxtrott im 4/4 Takt mir einer Betonung auf 1 und 4 geschrieben. Bis heute bildet der Foxtrott die rhythmische Grundlage vieler Modetanzformen.

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G

 

Gagliarde

Ein aus Italien stammender, heiterer Sprungtanz im 3/4 Takt. Im 16. und 17. Jahrhundert auch in Deutschland verbreitet.

 

Gavotte

Die Gavotte ist ein altfranzösischer Volkstanz aus dem 16. Jahrhundert. Getanzt wird in Reigenform mit Paarlösung. Später im 17./18. Jahrhundert wurde die Gavotte als Gesellschaftstanz im 2/2 Takt getanzt.

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I

 

IDO

International Dance Organisation
Die IDO regelt international Tanzturniere für Amateure und Profis in allen Arten des Tanzes, welche vom WD&DSC, der IDSF oder der WRRC nicht abgedeckt werden. Österreichischer Verband: ÖTF

 

IDSF

International Dancesport Federation

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J

 

Jazz Dance

Jazz Dance ist eine in den USA entstandene Form des zeitgenössischen Gesellschafts- und Kunsttanzes. Die musikalische Grundlage ist die Jazzmusik. Der Jazz Dance entwickelte sich aus afroamerikanischen Tanzstilen (aus Angola und dem Kongo), die im 19. Jahrhundert mit Sklaven nach Amerika kamen.

 

Jive

Jive ist eine Bezeichnung für einen Tanz, der vielfältige verwandte Vorläufer afroamerikanischen Ursprungs hat. Dazu gehören zu Beginn der 1930er Jahre Lindy Hop, Blues, Swing, in den 1940ern der Boogie-Woogie gefolgt in den 1950ern vom Rock ’n’ Roll. Charakteristisch für alle diese Tanzformen war und ist heute noch die stimulierende Musik. Amerikanische Soldaten brachten die in den USA beheimateten Tänze um 1940 nach Europa, wo sie bei der Jugend schnell sehr beliebt wurden. Der Boogie wurde nach dem Krieg zur dominierenden Musik. Als „ordinärer“ Tanz fand er aber nicht nur Freunde. Tanzpapst Alex Moore äußerte sich, dass er nie zuvor etwas „Grässlicheres“ gesehen hatte. Englische Tanzlehrer entwickelten, mit etwas langsamerer Musik, den eleganten und doch lebendigen Jive. 1968 wurde er als fünfter Turniertanz zu den lateinamerikanischen Tänzen aufgenommen, seit 1976 gehört der Jive zum Welttanzprogramm. In England erfreut sich ein anderer Jive großer Beliebtheit: Anstelle der üblichen sechs Beats wird der Modern Jive wie der Lindy Hop auf acht Beats getanzt.

 

Der Jive bringt robuste Lebensfreude zum Ausdruck. Charakteristisch sind offene Figuren, diverse Kicks und Twist. Hauptmerkmal ist das leicht-lockere Durchschwingen der Hüfte auf Zwei und Vier. Im Gegensatz zu Rumba und Cha-Cha-Cha werden Merengue-Hüften getanzt, so dass diese über dem Standbein verbleibt und erst nach dem Gewichtswechsel auf die andere Seite wechselt. Die Schritte im Jive werden über den Ballen und die Innenkante der Füße angesetzt. Der Jive wird in der offenen Tanzhaltung getanzt, wobei der Herr mit seiner linken Hand die rechte Hand der Dame fasst. Eine enge Verwandtschaft besteht zum Boogie-Woogie und Rock ’n’ Roll. Obwohl die Musik eine ternäre Rhythmik hat, wird zur deutlicheren Darstellung und Überhöhung des Rhythmus dieser fast punktiert getanzt. Die geraden Zählzeiten werden durch ein Durchschwingen der Hüfte („durch die Knie Schwingen“) betont.

 

 

Jitterbug

Vorläufer ist der Lindy Hop, welcher vorwiegend von der schwarzen Bevölkerung getanzt wurde. Im Laufe der 1930er Jahre wurde die weiße Bevölkerung auf diesen Tanzstil  aufmerksam. Diese bezeichneten den Tanz dann als Jitterbug, welcher der direkte Vorläufer des Rock ´n´ Roll der 50er Jahre (Boogie Woogie) ist.

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K

 

Kasatschok

Ursprünglich auch Cossachok (aus dem russischen Kosakentanz) ist ein Tanz der als Kosaken bezeichneten russischen Wehrbauern im Osten heutigen Ukraine. Der Tanz weist viele Improvisationen auf und ist im 2/4-Takt. Die Tänzer treten meist paarweise auf, oft in einer Art Wettstreit mit nahezu artistischen Einlagen. Typisch für den Tanz sind die vor die Brust gekreuzten Arme, das geräuschvolle Zusammenschlagen der Absätze und die sogenannte Prisjadka, der Wechselsprung zwischen gestrecktem und angewinkeltem Bein aus der Hocke.

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L

 

Langsamer Walzer

Der Name Walzer entstand aus dem deutschen Wort „walzen“, was soviel wie „sich drehen“ bedeutete. Der Rhythmus entwickelte sich über Jahrhunderte und wurde bereits 1754 als Bezeichnung einer Tanzszene verwendet. Der österreichische Ländler gilt als Urahn des Langsamen Walzers und Vorfahre des Wiener Walzers und wurde von der ländlicheren Bevölkerung des österreichisch-bayrischen Raumes getanzt. Im Wien des 19. Jahrhunderts erhielt der Wiener Walzer dann seine klassische Ausprägung, die ihn weltweit bekannt machte. Das Tempo wurde erhöht und hüpfende Schritte wurden durch Gleitschritte ersetzt. Als ein weiterer Vorläufer gilt der um 1870 in den USA entwickelte, vom Wiener Walzer beeinflusste, Gesellschaftstanz Boston, welcher die charakteristischen Drehungen des Wiener Walzers beinhaltete. Dieser wurde zuerst schnell, später dann in einem langsameren Tempo getanzt. Im 19. Jahrhundert gab es viele länderspezifische Varianten: z.B. den Französischen Walzer, den Ungarischen Walzer, den Mexikanischen Walzer, den Mazurkawalzer.
Um 1920 wurde in England schließlich der sogenannte English Waltz choreografiert. Dieser hat seine Wurzeln im Boston und ist der direkte Vorläufer des „Langsamer Walzers“. In seiner heutigen Form ist der Langsame Walzer eine Variante des English Waltz und letztlich aus einer Synthese aus dem Wiener Walzer und dem Boston hervorgegangen.
Im Welttanzprogramm ist der Langsame Walzer seit 1963 vertreten und seit 1929 wird er bereits bei Tanzturnieren getanzt.

 

Lambada

Lambada ist ein Paartanz, der aus Brasilien stammt. Es handelt sich um eine Kombination der Tänze Merengue und Carimbo. Bekannt wurde der Tanz gegen Ende der 80er Jahre vor allem durch den gleichnamigen Hit der Band Kaoma. Dies löste einen kurz andauernden Boom in den Tanzschulen aus, der aber ebenso schnell wieder abflachte, wie er gekommen war.

 

Lateinamerikanische Tänze

Zu den lateinamerikanischen Tänzen im Rahmen des Turniertanzprogramms zählen: Samba, ChaChaCha, Rumba, Paso Doble und Jive

 

Letkiss

Beliebter Modetanz aus den 60er Jahren zum gleichnamigen Musikstück.

 

Lindy Hop

Der Lindy Hop (anfänglich nur Hop genannt) entstand 1927  im New Yorker „Savoy Ballroom“ und ist einer der Vorläufer des Boogie Woogie, wird aber tiefer in den Knien mit vorgebeugtem Oberkörper getanzt. Dieser Tanz wurde noch vorwiegend von der schwarzen Bevölkerungsschicht getanzt.

 

Line Dance

Siehe Western Line Dance

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M

 

Madison

Der Madison ist ein Partytanz, welcher in der Gruppe getanzt wird.

 

Mambo

Der Mambo ist das Ergebnis der Mischung von Son und Danzón. Obwohl das oben genannte Stück den Titel Mambo trug, war es nur ein Danzón, der um einen Refrain ergänzt worden war. Den ersten echten Mambo schuf Dámaso Pérez Prado. Er benutzte den Montuno und entfernte daraus Elemente des Ritmo-Nuevo. Dadurch konnte sich der neu definierte Mambo freier entfalten und individueller interpretiert werden. Doch dieser Stil blieb nicht lange bestehen. Durch die Übersiedlung vieler Süd- und Mittelamerikaner in die USA, speziell nach New York City, während des Zweiten Weltkrieges kam es sehr schnell zu einer leichten Vermischung aus kubanischen Rhythmen und dem Jazz. Folglich beeinflusste der Jazz nun auch den Mambo und verlieh ihm seine besondere, bis heute erhaltene Note. Als wichtigste Gemeinsamkeit darf die Synkopierung der Musik, genauer die Betonung der Schläge zwei und vier eines Taktes, angesehen werden. Mitte der 50er Jahre erreichte der neue New Yorker Mambo auch Europa, wo er sich sehr schnell einer großen, jedoch kurzlebigen Beliebtheit erfreute. Den Durchbruch hat er dem Titel "Rio Mambo" von Pérez Prado zu verdanken, welcher die Charts im Sturm eroberte. Dieser Erfolg war jedoch nicht von Dauer. Da Musik und Tanz rhythmisch sehr komplex und dadurch auch kompliziert sind, wurde er schnell von den einfacheren Musikstilen und Tänzen ChaChaCha und Rumba verdrängt und geriet bald wieder in Vergessenheit. Erst in den 80er Jahren kam er wieder in Mode, nicht zuletzt durch den 1987 erschienenen Film Dirty Dancing und das dazugehörige Lied "(I've had) the time of my life" von Jennifer Warnes und Bill Medley. Heute wird dem Mambo allerdings die verwandte und aus ihm abgeleitete Salsa bevorzugt.

 

Menuett

Das Menuett (Minuetto) ist ein älterer französischer Volkstanz im 3/4-Takt in mäßigem Tempo und seit dem 17. Jh. Hof- und Gesellschaftstanz, der bei Ludwig XIV sehr beliebt war. Es beherrschte bis in das 19. Jahrhundert Ballsäle und Bühnen.

 

Merengue

Ursprünglich sollen die „Baisers“, eine Süßspeise aus Eischnee und Zucker, im Schweizer Ort Meiringen erfunden worden sein. Am französischen Hof unter Ludwig XV. waren sie sehr beliebt und wurden „Meringues“ genannt. Französische Kolonialisten brachten sie in den Westteil der Insel Hispaniola (heute Haiti) mit. Warum die Süßspeise der Musik den Namen gab, ist unbekannt. Allerdings entspricht der Name dem Charakter Hispaniolas: Zucker war einer der Hauptexportartikel der Kolonialinsel. Die Ursprünge bleiben im Dunkeln - lange Zeit blieb er auf der Insel unbeachtet. Mitte des 19. Jahrhunderts war der Merengue nur unter der Landbevölkerung zu Hause, dagegen nahmen ihn die exklusiven Salons der Städte mit ihren Tanzorchestern nicht wahr. Das änderte sich schlagartig unter der Ära Rafael Trujillos. Der Diktator entdeckte in den 1930er-Jahren den Merengue als Propagandamittel und wurde zum großen Förderer der Musik. Allerdings war ihm der Merengue nicht „europäisch“ genug. Er wies daher die Komponisten an, mehr Orchesterinstrumente in die Arrangements aufzunehmen, ließ die Musik in den staatlichen Radioprogrammen spielen, er inszenierte prachtvolle Bälle, die er selbst als Tänzer eröffnete, und initiierte verschiedene Merengue-Festivals, insbesondere in Santo Domingo (welche er in „Ciudad Trujillo“ umbenannte). Die Entwicklung ließ sich von da an nicht mehr aufhalten: auch nach dem Tod Trujillos 1961 wurde der Merengue geradezu zum nationalen Kulturgut, mit dem sich alle Dominikaner identifizieren. Das berühmte „Festival del Merengue“ im Juli in Santo Domingo ist immer noch der wichtigste Musik-Wettbewerb des Merengue, neben den Weihnachtsfeiern im Dezember, dem Merengue-Festival in Puerto Plata im Oktober oder den Karnevalsfeiern in Santo Domingo, La Vega und Santiago de los Caballeros. Das Datum des „Festival del Merengue“ ist mit dem nationalen Feiertag Puerto Ricos abgestimmt, dem 25. Juli. Abgesehen davon, dass die Puerto Ricaner die Verabschiedung ihrer Konstitution mit vier Feiertagen krönen, in denen sie zum Festival auf die Nachbarinsel reisen können, ist der Merengue in Puerto Rico nicht nur äußerst populär, Puerto Rico hat auch viele sehr bekannte Merengue-Musiker hervorgebracht. Weitere Merengue-Festivals gibt es noch in Miami, wo der Merengue im berühmten „Premio Lo Nuestro“ verschiedene Kategorien einnimmt, sowie in Venezuela. Auf den englischsprachigen Karibikinseln finden sich rhythmische Anklänge im Calypso, der aber aufgrund der kulturellen Verschiedenheiten eine andere Entwicklung nahm.

Merengue wird im Zwei-Viertel-Takt gespielt. Jeder Taktschlag wird durch einen Trommelschlag deutlich betont, was den Rhythmus eingängig und simpel macht. Das Tempo der Stücke variiert von 120 bis 180 bpm. Die Instrumentierung war ursprünglich ländlich geprägt: Tamboras, Güiras und später im 20. Jahrhundert das Akkordeon. Diese traditionellen Merengue-Combos, die aus nur zwei bis vier Musikanten bestanden, wurden auch „perico ripiaos“ genannt. Sie waren mobil und konnten auf Fiestas im Hause oder unter freiem Himmel aufspielen. Mit der zunehmenden Beliebtheit auch in den städtischen Tanzsalons und auf dem internationalen Musikmarkt wurden in Merengue-Gruppen auch Piano, Bass, Blechbläser und Saxophone aufgenommen. Im Techno-Zeitalter der Diskotheken vermischte sich der Merengue sogar mit Hip-Hop- und House-Elementen, gespielt auf Synthesizern. Die traditionelle Dreiteilung eines Merengue-Liedes (früher Einleitung – Hauptteil – Crescendo) ist auch heute noch zum Teil erhalten geblieben: Neben Strophe und Refrain findet sich oft eine Einleitungsphase, die den Tanz vorbereitet und aus einem oft langsam-getragenen Rhythmus besteht. Refrains werden oft mehrmals hintereinander wiederholt. Merengues sind meistens Liebeslieder, die Texte beziehen sich auf Frauen, Sehnsucht, enttäuschte Liebe usw. Grundsätzlich können die Themen aber aus dem gesamten Alltag gewonnen werden, vorgetragen mit viel lateinamerikanischem Witz und manchmal auch mit sozialkritischen Untertönen.

 

Milonga

Musikalisch gilt die Milonga als die schnelle Vorläuferin des Tango. Sie wird im 2/4- oder 4/4-Takt notiert. Anders gesagt kann der Tango auch als eine stark verlangsamte Milonga bezeichnet werden. Milonga wird in enger Umarmung getanzt, was einerseits eine genaue Führung durch den Mann voraussetzt, andererseits die Fähigkeit der Frau, die Führungsimpulse zu erkennen und umzusetzen.

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O

 

Orientalischer Tanz

Der orientalische Tanz wird oftmals auch als die „Mutter der Tänze“ bezeichnet. Die Ursprünge dürften in den alten Fruchtbarkeitstänzen Vorderasiens liegen. Bauchtanz wird sowohl als Solotanz als auch in der Gruppe getanzt.

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Ö

 

ÖTSV

Österreichischer Tanzsportverband www.tanzsportverband.at

 

ÖTF

Österreichisches Turnieramt für Freizeittänze

 

ÖRRV

Österreichischer Rock´n´Roll Verband www.orrv.at

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P

 

Paso Doble

Der Paso Doble ist ein spanischer Tanz, wird aber traditioneller Weise den Lateinamerikanischen Tänzen zugeordnet. Er entstand im 19.Jahrhundert in Spanien und wird seit 1919 getanzt. Seit 1945 wird er bei Tanzturnieren getanzt und ist seit 1963 im Welttanzprogramm enthalten.

 

Partytanz

Ein Partytanz ist ein Gruppentanz mit fest vorgegebener Choreografie, der meist auf ein ebenso fest vorgegebenes Musikstück getanzt wird.

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Q

 

Quickstep

Der Quickstep ist ein Standardtanz, genauer eine Abwandlung des Foxtrott und wird statt mit zwei langen und zwei kurzen Schritten, mit einem langen Schritt und einem Chassé getanzt. Er soll überquellende Lebensfreude ausdrücken. Von Tänzern wird der Quickstep auch als "Champagner unter den Tänzen" bezeichnet, um das spritzige und freudige des Tanzes zu charakterisieren.

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R

 

Rumba

Die Rumba ist ein Sammelbegriff einer Vielzahl historischer und gegenwärtiger kubanischer Tanzformen. Bereits seit dem 18. Jahrhundert sind einige dieser bekannt. Charakteristisch für diesen Tanz sind die kreisenden Hüftbewegungen, welche auf die afrikanische Tradition zurückzuführen sind.
Viele Elemente der Rumba haben eine große Anzahl von Folgetänzen beeinflusst und bereichert: Conga,  Mambo, ChaChaCha um nur einige zu nennen.
1914 wurde die Rumba in New York erstmals als Modetanz getanzt.
Um 1930 kam die Rumba dann von New York in stilisierter, kommerzialisierter Form nach Europa. Elemente der Jazzmusik wurden in der Zwischenzeit übernommen.
Im 2. Weltkrieg wurde die Rumba als entartete Musik von den Nationalsozialisten verboten. Auch in vielen anderen Ländern ließ das Interesse in dieser Zeit nach.
Als der Tanz für die Bevölkerung wieder reizvoll wurde, gab es 2 Arten die Rumba zu tanzen. Zum einen die schnelle, in England choreografierte Kubanische Rumba (Cuban Style) oder auch
Mambo Bolero genannt und der langsame, französische Kubanische Bolero (Square Style) auch Rumba Bolero genannt. Von 1956 – 1958 und 1961 – 1963 kam es zu den sogenannten Rumbakriegen, da sowohl England als auch Frankreich wollten, dass Ihre Rumba normiert wurde. Ein internationales Komitee entschied schließlich, beide Arten der Rumba zuzulassen.
Der „Square Style“ wurde 1963 ins Welttanzprogramm übernommen, wir aber in Europa nur mehr sehr selten gelehrt. Seit 1964 findet man auch der „Cuban Stlye“ im Welttanzprogramm und dieser wird auch seit 1964 auf Turnieren getanzt.

 

Rock ’n’ Roll

Parallel zur Musikrichtung Rock ’n’ Roll haben sich die dazu passenden Tänze entwickelt. Aus dem um 1920 entstandenen Swing entwickelte sich in den USA sehr früh der Lindy Hop, der erstmals akrobatische Elemente in einen Paartanz einfließen ließ. Dieser wiederum erfuhr um 1940 eine Abwandlung zum Boogie-Woogie, der auf deutlich schnellerer Musik basierte. Mit Aufkommen der Rock ’n’ Roll -Musik um 1955 wurde schließlich aus dem Boogie-Woogie von der protestgesteuerten Jugendbewegung der Rock ’n’ Roll erschaffen.

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S

 

Samba

Die Samba ist ein Gesellschafts- und Turniertanz im 2/4-Takt und gehört zu den Lateinamerikanischen Tänzen und wird normalerweise in einem Tempo von 50 bis 53 Takten pro Minute getanzt. Original-Samba-Musik ist schnell und anfeuernd und wird von Percussion-Instrumenten getragen. Typisch für die Samba sind viele Hüftbewegungen und das Bouncen.

 

Salsa

Salsa ist ein moderner Gesellschaftstanz mit Ursprung in den USA (New York) und Lateinamerika, der meist als Paartanz getanzt wird, aber auch als Formationstanz, Rueda de Casino genannt, auftritt.

 

Slow Foxtrott

Slowfox ist ein Standardtanz, der im 20. Jahrhundert in England aus dem Foxtrott entstand. Der Name „Slowfox“ ist vor allem im deutschen Sprachraum gebräuchlich, international wird die Bezeichnung „Slow Foxtrott“ bevorzugt. Oft wird der Slowfox auch als die Königsklasse der Standardtänze bezeichnen.

 

Standardtänze

Zu den Standardtänzen im Rahmen des Turniertanzprogramms zählen: Langsamer Walzer, Tango, Wiener Walzer, Slow Foxtrott und Quickstep

 

Stepptanz

Der Stepptanz wurde im 19. Jahrhundert in den USA entwickelt und ist heute überall auf der Welt bekannt. Metallplatten, wie sie zu dieser Zeit zum Schutz der Sohle an den Schuhen angebracht waren, erzeugen beim Tanzen einen rhythmischen Klang. Der Tänzer wird somit zum Percussion-Musiker.

 

Swissdance

Tanzlehrerverband der Schweiz. www.swissdance.ch .

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T

 

Tango

Tango, auch Internationaler Tango, Standard-Tango oder Ballroom Tango (Ballroom ist die englische Bezeichnung der Standardtänze) genannt, ist ein Gesellschaftstanz und Turniertanz, der paarweise getanzt wird. Er ist einer der fünf Standardtänze des Welttanzprogramms und weltweit verbreitet. Tango ist nicht zu verwechseln mit Tango Argentino. Obwohl beide im allgemeinen, deutschen Sprachgebrauch kurz „Tango“ genannt werden, handelt es sich um zwei verschiedene Tänze.

 

Tango Argentino

Der Tango hat sich seit dem Ende des 19. Jahrhunderts von Buenos Aires und Montevideo aus in der gesamten Welt verbreitet. Da es heute verschiedene Ausprägungen des Tango gibt, werden die ursprünglicheren, lateinamerikanischen Formen der Musik und des Tanzes zur Unterscheidung meist Tango Argentino genannt, während mit Tango, gelegentlich auch Ballroom Tango, hauptsächlich die europäischen Versionen des Welttanzprogramms gemeint sind. Diese Unterscheidung ist in Argentinien selbst jedoch nicht üblich, dort spricht man einfach von Tango.

 

Tanzmaus

1.  Heutige Bezeichnung für eine flotte Tänzerin.
2. Ursprünglich wurde damit eine Mutation der ostasiatischen Hausmaus bezeichnet, welche durch eine (krankhafte) Veränderung des Labyrinths des Ohres Zwangsbewegungen ausführt und sich dabei im Kreis dreht.

 

Tanzlehrer

= staatlich geprüfter Tanzlehrer
In Österreich der Absolvent einer 3-jährigen Tanzlehrerausbildung. Diese berechtigt zur Erteilung von Tanzunterricht in den Gesellschaftstänzen. Der Tanzlehrer muss im Unterschied zum Trainer nie Turniere getanzt haben.

 

Trainer

= staatlich geprüfter Trainer für Tanzsport
Absolvent der Trainerausbildung an der BA für Leibeserziehung. Trainer müssen selbst bis in die höchste Klasse (S-Klasse) Turniere getanzt haben. Es dürfen Tanzsportler trainiert werden, jedoch darf kein Unterricht für Anfänger erteilt werden.

 

Twist

Anfang der 60er Jahre entwickelte sich der bekannte und sehr beliebte Twist.  Bekannt wurde der Twist durch den Hit „Let´s twist again“ von Chubby Checker. Er war der erste bekannt gewordene R´n´R – Tanz bei welchem sich die Paare nicht berührten.

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V

 

Volkstanz

Volkstänze oder Folkloretänze sind Tänze, die zu traditionellen Volksfesten getanzt wurden und werden. Sie kommen praktisch in allen Kulturen vor und bilden zusammen mit der Volksmusik eine untrennbare Einheit. Im Gegensatz zum klassischen Gesellschaftstanz sind die Bewegungsabläufe nicht so strikt festgelegt, was nicht heißt, dass sie völlig formlos getanzt werden. Auch die zum Tanz getragene Tracht unterscheidet sich durch Schmuck, verwendete Stoffe, Kopfbedeckungen und Zierrat oft deutlich von der Alltagskleidung. Mit der Verdrängung der originalen Volksmusik durch Popmusik und der kommerziellen Vereinheitlichung von Volksfesten, sowie dem vereinfachten Zugang zu einem größeren Freizeitangebot werden Volkstänze weniger ausgeübt, sie werden oft noch in regionalen Gruppen oder bei speziellen Tanzveranstaltungen (z. B. Kathreintanz) getanzt.

 

Volta

Mit La Volta wurde ein im 16. und 17. Jahrhundert in ganz Europa verbreiteter, sinnenfroher und temperamentvoller Paartanz bezeichnet. Der Tanz im 3/4-Takt aus der Provence des 16. Jahrhunderts, ist der Galliarde nicht unähnlich, und es scheint nicht ausgeschlossen, in der Volta eine Vorläuferin des Walzers zu sehen. Der Skandaltanz des 16. Jahrhunderts - die unterrockentblößende Volta - wurde zum Lieblingstanz von Elisabeth I. (England).

 

VTÖ

Verband der Tanzlehrer Österreichs www.vtoe.at

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W

 

WD&DSC

World Dance & Dancesport Council – Welttanz und Tanzsport Komitee
www.wddsc.com

 

WRRC

World Rock´n´Roll Federation

 

Wiener Walzer

Der Name Walzer entstand aus dem deutschen Wort „walzen“, was soviel wie „sich drehen“ bedeutete. Der Rhythmus entwickelte sich über Jahrhunderte und wurde bereits 1754 als Bezeichnung einer Tanzszene verwendet.
Drehende Paare, die in geschlossener Tanzhaltung die Tanzfläche umrunden, bilden bereits seit dem Mittelalter den Abschluss des Tanzreigens.
Er entstand in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts (ca. 1770) aus dem deutschen Tanz und dem österreichischen Ländler und war zunächst wegen "Unzüchtigkeit", z.B. weil die Fußknöchel der Damen sichtbar waren, verpönt.
Im Wien des 19. Jahrhunderts erhielt der Wiener Walzer dann seine klassische Ausprägung, die ihn weltweit bekannt machte. Seine offizielle Akzeptanz erreichte er durch den Wiener Kongress und die berühmten Musikstücke von z.B. Josef Lanner und Johann Strauß.
In den 1920er-Jahren setzte in Deutschland das Walzersterben ein. Modernere, dynamischere Tanzformen setzten sich durch. In England war der Wiener Walzer sowieso nie heimisch geworden, dort tanzte man Boston oder später den Langsamen Walzer.
Als Volkstanz wurde der Walzer mit Beginn der dreißiger Jahre vor allem im in Deutschland und Österreich wieder entdeckt. Der ehemalige k.u.k.-Offizier Karl von Mirkowitsch machte den Wiener Walzer wieder gesellschafts- und turnierfähig. Seit 1932 tanzt man Wiener Walzer bei Tanzturnieren.
Der Nürnberger Tanzlehrer Paul Krebs verband 1951 die altösterreichische Walzertradition mit dem englischen Stil. Bei dem Tanzfestival in Blackpool im gleichen Jahr feierte er große Erfolge. Seitdem ist der Wiener Walzer als gleichberechtigter Standardtanz anerkannt, in das Welttanzprogramm wurde er 1963 aufgenommen.
Auf Bällen und Turnieren wird traditionell auf klassische Musik getanzt, es gibt allerdings auch modernere Stücke der Rock- und Popmusik, die einen geeigneten Rhythmus bieten.

 

Welttanzprogramm

Das in den Tanzschulen unterrichtete Welttanzprogramm besteht zum einen aus den Standard- und lateinamerikanischen Tänzen, dem Discofox und
dem Rock ´n´ Roll. Detaillierte Informationen zum Welttanzprogramm finden Sie unter http://www.vtoe.at/tanz/wtp.htm

 

Western Line Dance

Line Dance ist eine Tanzform, in der die Tänzerinnen und Tänzer alleine in Reihen vor- und nebeneinander gemeinsam tanzen. Die Tänze sind meist zu Country-Musikstücken passend choreografiert. Die Schrittfolgen wiederholen sich je nach Schwierigkeitsgrad meist nach 16, 32, 48, 64 oder 72 Schritten. Je nach Anzahl und Abfolge der im Tanz enthaltenen Drehungen können die Tänzer bei Beginn der Schrittfolge jeweils in eine andere Richtung blicken. Man spricht daher von 2-Wall- oder von 4-Wall-Tänzen. Die Tänze werden von Frauen und Männern gemischt in der Gruppe getanzt.

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Y

 

Yale Blues

Entstand Ende der 20er Jahre als eine Variante des Blues. Der Yale Blues wurde 1929 auf der Great Conference mit 30-40 Takten standardisiert.

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Z

 

Zehn Tänze

Unter dem Begriff „Zehn Tänze“ versteht man die Kombination der Standard und lateinamerikanischen Tänze.

 

Zigeunertanz

Typische Elemente sind neben Schritten und Sprüngen zB Schimmies und Rocks. Das Spielen mit Requisiten wie Tamburin, Tuch, etc sowie auch mit dem Zuseher ist ebenso Bestandteil des Zigeunertanzes.

 

Quelle: Wikipedia.org